Spiritualität Strömungen

Spiritualität Strömungen
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Spiritualitätund dessen Geschichte

Die Spiritualität kann man nicht nur als Phänomen, sondern nach ihrer Herkunft aus konkreten Religionen unterscheiden, auch im Hinblick auf die Frage, ob sie mit existierenden Religionen oder Weltanschauungen vereinbar ist, womöglich sogar deren Lebendigkeit fördert.

Die Religionen und Konfessionen haben unterscheidbare spirituelle Strömungen hervorgebracht. Dies hat zunächst mit der verschiedenen Erfahrung, Beschreibung und Benennung der höheren Instanz oder Wirklichkeit in den religiösen Traditionen zu tun.

Die Spiritualität und der Glaube

Wenn Menschen Elemente aus verschiedenen spirituellen Traditionen übernehmen und miteinander verbinden, dürfte es ab einem gewissen Punkt sinnvoll sein, von einer neuen Spiritualität zu sprechen. Häufig sind diese durch einzelne charismatische Figuren geprägt, manchmal auch nach diesen Personen benannt.

Spirituelle Haltungen haben sich als Teil der intuitiven Einordnung (vermeintlich) unerklärlicher Phänomene im magisch-mythischen Denken unserer Vorfahren vermutlich schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt. Tatsächlich sind allerdings viele Phänomene, die früheren Generationen als „mysteriös“ erschienen sind, heute mit Hilfe wissenschaftlicher Einsichten erklärbar.

Spiritualität war demnach bis zur Entwicklung der klassischen Religionen und der Wissenschaften ein alltägliches Verhaltensmuster.

Das, was heute auch als Spiritualität von Mitgliedern etablierter Glaubensgemeinschaften bezeichnet wird, nannte man früher ausschließlich „Frömmigkeit“. Dieser Begriff wird heute noch eher im kirchlichen Kontext verwendet. Er beinhalte für viele etwas negatives, dass ein frommer Mensch kritiklos alle Dogmen einer bestimmten Religion oder Weltanschauung als für sich persönlich verbindlich empfinde, auch wenn sein Verstand sich weigere, bestimmte Glaubensaussagen zu akzeptieren.

Die Herkunft der unterschiedlichen Spiritualitäten

Es wird im Hinblick auf im Westen anzutreffende Formen der Spiritualität zwischen einer katholischen und einer ursprünglich angelsächsischen, „neureligiösen“ Form von Spiritualität unterschieden. Einer Studie nach wurden diese den Bereichen Horoskopie, Astrologie oder Magie zugeordnet, 17,3 % der westdeutschen Bevölkerung ordneten Amuletten, Kristallen und Steinen einer spirituellen Wirkung zu.

Schwierig zu bestimmen ist es allerdings, ab welchem Punkt eine derartige selbstbestimmte Spiritualität nicht mehr mit der Religion, aus der heraus sie sich entwickelt hat, kompatibel ist. So ist beispielsweise jemand, der das Konzept der Seelenwanderung für plausibel hält, eigentlich kein Christ mehr, da der Glaube an die Einmaligkeit der individuellen Seele zum Kern des christlichen Glaubens gehört.

Unter christlicher Spiritualität versteht man jene spezifische Form in deren Mittelpunkt die persönliche Beziehung zu Jesus Christus steht. Es gibt viele unterschiedliche Methoden und Wege wie dieses Ziel angestrebt wird. Buddha lehrt als Hauptweg zur Erleuchtung die vier edlen Wahrheiten, den achtfachen Pfad. Ein wesentlicher Teil ist das Praktizieren von Meditation. Es geht um nicht wertende und absichtsloses Gewahr sein im Hier und Jetzt, ohne an Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu haften. Der Hinduismus besteht aus verschiedenen Richtungen mit recht unterschiedlichen Schulen und Ansichten. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf ist, Sie glauben an die Reinkarnation.

Möchte man spiritueller sein, sollte man auch spiritueller leben. In unserer modernen Welt ist es jedoch schon ein Wunder manche ungesunde Angewohnheiten zu ändern, wie z.B. das Rauchen, durch eine Alternative zu ersetzen. Klicken Sie hier um dazu mehr zu erfahren wie Sie dieses schaffen.


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